Kleinzeug

Pizzaschieber

Ohne geht es nicht, sobald die Pizza auf einen heißen Stein oder Stahl soll. Ein guter Schieber entscheidet über gelungenes oder missglücktes Einschießen.

Sobald die belegte Pizza auf eine heiße Fläche gleiten soll, brauchst du einen Schieber. Der häufigste Anfängerfrust entsteht genau hier: Die Pizza klebt am Schieber fest und landet zusammengeknüllt im Ofen.

Aluminium, perforiert oder Holz

Perforierter Aluminium-Schieber — die beste Allround-Wahl zum Einschießen. Die Löcher lassen überschüssiges Mehl durchfallen, das sonst im Ofen verbrennt und bitter schmeckt. Dünne Vorderkante, gleitet gut unter die Pizza.

Holzschieber — kaum etwas klebt daran an, ideal zum Belegen und Einschießen. Zum Herausnehmen ist er zu dick und unhandlich.

Kleiner Dreh-Wender (Turning Peel) — rund, wendig, zum Drehen der Pizza im Pizzaofen. Bei den kurzen Backzeiten dort praktisch Pflicht, damit die Pizza gleichmäßig bräunt.

Turning Peel — ja oder nein? Kommt auf den Ofen an

Hier lohnt eine Differenzierung aus meiner Praxis. Im Effeuno backe ich durchaus auch mit dem Einschießer aus — der Ofen heizt so gleichmäßig, dass ich die Pizza gar nicht drehen muss. Da lohnt ein Turning Peel für mich schlicht nicht.

Beim Gas-Pizzaofen und erst recht im Holzofen sieht das anders aus: Dort kommt die Hitze einseitig von der Flamme, und ohne Drehen wird eine Seite schwarz, während die andere noch blass ist. In diesen Öfen ist der Dreh-Wender alternativlos und ein Muss.

Die Technik ist wichtiger als das Werkzeug

Auch der beste Schieber klebt, wenn der Teig zu lange darauf liegt. Belege zügig, streue Semola statt Mehl unter den Teigling und gib der Pizza vor dem Einschießen einen kurzen Ruck, um zu prüfen, ob sie frei liegt. Klebt sie, hilft etwas Semola an der Klebestelle.